Gemeinde Großvargula 1236 Jahre 786 - 2022
Gemeinde  Großvargula1236 Jahre   786 - 2022

Minnesänger aus Vargula

 

 

Durch ihre Taten wurden sie zu Minnesängern, auch wenn es keine Überlieferungen von  Fähigkeiten, Reime in Liedern zu verarbeiten, gibt. Für die beteiligten Frauen waren sie wahre Ritter, die Schenken von Vargula.

Helden spielten seit Menschen Gedenken eine tragende Rolle. In der Antike besang Homer in der Ilias die griechischen Heroen Achilles und Odysseus, ihr trojanisches Pendent waren Paris und Hektor. Im 21. Jahrhundert gelten Fußballer und Popstars als Kultfiguren. Im Mittelalter stellten Ritter das Maß aller Dinge dar. In der bekanntesten Geschichte der Zeit, dem Nibelungenlied, wurden eindrucksvoll ihre Taten beschrieben. In Vargula lebten bedeutende Ritter, die weit über die Grenzen Thüringens bekannt waren. Niemand weiß mit Sicherheit woher sie kamen, zur Blütezeit des Mittelalters tauchten sie in Quellen auf und ihre Spuren kann man bis zum heutigen Tag verfolgen. Ihr Aufstieg war eng mit den Thüringer Landgrafen verbunden und ihre Kontakte reichten bis zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Ihre Stammburg stand in Vargula, darüber hinaus besaßen sie noch zahlreiche andere Burgen.

Zum ersten Mal namentlich erwähnt wurden sie 1017. Albrecht Schenk von Tautenburg heiratete Oda von Wettin  (Otto Posse, Die Wettiner; Zentralantiquariat Leipzig GmbH 1994, Tafel 1 Seite 40 und Hilmar Schwarz, Die Wettiner des Mittelalters und ihre Bedeutung für Thüringen; Kranichverlag 1994 Seite 159). Die Geschichte der Wettiner wurde im 15. Jahrhundert verfasst. Zu diesem Zeitpunkt existierten keine Schenken von Vargula mehr. 1017 waren sie weder im Besitz der Tautenburg noch führten sie den Titel „Schenk“. Es kann sich also nur um einen Ahnen der Schenken von Vargula handeln.

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt waren sie ein so bedeutendes Herrschergeschlecht, dass sie sich mit dem führenden Adel der Zeit ehelich verbanden.

Arnstadt erwähnte anschließend Wilhelm von Vargula, der 1042 auf einem Turnier in Halle war. Er war Gefolgsmann des salischen Kaisers Heinrich III. (1039–1056) und wurde für seine Verdienste im Kampf gegen den böhmischen König Bretislaw mit dem Titel des „Statthalters“ belohnt.

Ein Phillip von Vargula tauchte bei einem Turnier in Göttingen auf. 

Die Herren von Vargula waren freie Reichsritter. Sie besaßen in Vargula eine Burg von der sie die Handelswege durch die Furten von Vargula kontrollierten. Darüber hinaus wurden sie mit Landbesitz entlang des Jakobsweges von Sömmerda bis Bad Kösen belehnt (Chronik der Stadt Bad Kösen), besaßen Land in Gotha (Albert Arnstadt) und Weimar, auf dem später die Jakobskirche errichtet wurde (Geschichte der Jakobskirche Weimar). Mit dem Aufstieg der Ludowinger, als  Landgrafen von Thüringen, begann auch die Blütezeit der Herren von Vargula. 

Spätestens 1178 erhielten sie das Erbschenkenamt am Hof der Thüringer Landgrafen. Sie wurden deren Heerführer und lenkten die Schlachten der Zeit gegen Widersacher. Die Schenken von Vargula begleiteten die Ludowinger auf mehreren Kreuzzügen und überführten deren Gebeine in ihre Heimat. 

In besonderer Erinnerung blieben ihre Handlungen im Zusammenhang mit dem Schicksal zweier Frauen. Elisabeth war die Tochter des Ungarischen Königs Andreas II. aus dem Haus der Arpaden und Gertrud von Andechs. Ihre Herkunft geht auf die Meranier zurück. Bündnispolitik trieb Hermann I., Vorstand der Thüringer Landgrafen um die Zeitenwende vom 12. zum 13. Jahrhundert, dazu, eine Ehefrau für seinen Sohn in Ungarn zu suchen. 

Elisabeth, in Ungarn auf der Burg in Sarospatak geboren, kam im Alter von vier Jahren auf die Wartburg. 1211 zog eine Abordnung des Thüringer Landgrafen in das Tokajgebiet im Osten Ungarns. Anführer der Delegation, die aus einem Tross von Wagen, Rittern, Knechten, Edelfrauen und Mägden bestand, war der Schenk Walter von Vargula. Im Geleitzug befand sich auch sein Bruder Rudolf, der in einem Roman von Johannes Renatus mit dem Titel „Rudolf von Vargula“ die Hauptrolle spielte.

Das kleine Mädchen stand unter dem Schutz der Ritter aus Vargula, sie hätten es mit ihrem Leben verteidigt.

Aus dem Kind wurde eine wunderschöne Frau, ihr südländischer Teint prägte ihr Antlitz. Mit 14 Jahren heiratete sie den Landgrafensohn Ludwig den Heiligen, der als Ludwig IV. in die Geschichte einging.

Walter von Vargula führte als Brautführer das Paar in die Georgskirche zu Eisenach.

Besonders Rudolf II. hatte ein enges Verhältnis zu Elisabeth. Er verfolgte ihre Entwicklung aus nächster Nähe. Minnesänger wie Walter von der Vogelweide oder Tannhäuser boten am Thüringer Landgrafenhof ihre Künste dar. Rudolf besaß nicht deren Fähigkeiten des Gesangs, aber die Treue und Ehre gegenüber seiner Herrin waren Teil seines Wesens. Eine Quelle beschrieb ihn als Ratgeber und Mittler der Liebe zwischen Ludwig und Elisabeth (Arnstadt). Er musste mit ansehen, wie ihr Beichtvater Konrad von Marburg sie aus Egoismus zu religiösem Fanatismus trieb, der in späteren Beurteilungen zwiespältig ausfiel. Rudolf begleitete das Hochzeitspaar im Herbst 1222 auf ihrer Hochzeitsreise in ihre Heimat Ungarn, nachdem sie im März einen Sohn als rechtmäßigen Thronfolger geboren hatte. Vor ihrer Geburtskirche in Sarospatak, wo die Menschen bis in unsere Zeit jedes Jahr zu Pfingsten eine Prozession zu Ehren der heiligen Elisabeth abhalten, platzierte man ein Denkmal zur Erinnerung des Besuchs.

Der Schenk von Vargula begleitete seinen Landgrafen auf dem tragischen Kreuzzug des Jahres 1227 bis Brindisi als sein Bannerträger. In Apulien musste er hautnah mit ansehen, wie Ludwig und sein Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Friedrich II aus dem Geschlecht der Staufer, auf Grund einer Seuche mit dem Tode rangen. Der Heilige erlag dem Kampf und Rudolf geleitete, wie sein Vater, die Gebeine eines Landgrafen in die Thüringer Heimat. In Bamberg traf er im April 1228 Elisabeth wieder. Die junge Witwe war verzweifelt ob des Todes ihres geliebten Gatten. Albert Arnstadt berichtete in der Chronik von Großvargula, dass Schenk Rudolf Elisabeth auf dem Weg von Bamberg nach Eisenach zunächst auf Burg Vargula unterbrachte, bevor er sich an den neuen Thüringer Landgrafen wandte. Dort soll sie einige Tage verbracht haben.    

Der Bruder Ludwig IV., Heinrich Raspe als neuer Landgraf, fürchtete den religiösen Eifer Elisabeths in Armut zu leben. Es war der Schenk Rudolf II. von Vargula, der sich an ihn wandte: „Gnädiger Herr! Meine Freunde und Eure Lehnsleute, die hier vor Euch stehen, haben mich ersucht, zu Euch zu sprechen. Euer unbarmherziges Betragen, von dem wir nicht nur, wo wir durchzogen, in Franken, sondern auch in Thüringen haben reden hören, hat uns in Erstaunen gesetzt, und Schamröte ist uns, Eures unweisen Verfahrens wegen, ins Gesicht getreten. Ach, junger Fürst, was habt Ihr getan! Und wer hat es Euch geraten, Eures Bruders Gemahlin, eine betrübte Witwe, eines edlen Königs Tochter, die Ihr trösten, die Ihr ehren solltet, als ein niedriges schlechtes Weib aus Euren Städten zu verbannen? Ihr guter Ruf ist so allgemein, und Ihr habt sie auf so eine schimpfliche Art von Euch gestoßen, ihr den Aufenthalt in Eurer Stadt versagt, und sie gezwungen, als eine Bettlerin zu ziehen. Die verwaisten Kinder Eures Bruders, über deren Erziehung Ihr mit aller Sorgfalt hättet wachen sollen, da Ihr ihr Vormund seid, und die deshalb auf Eure Liebe und Güte so große Ansprüche haben, habt Ihr als ein Unbarmherziger fortgejagt! Wo war Eure brüderliche Liebe und Treue? Das hat Euch das Beispiel Eures seligen Bruders, des tugendhaften Fürsten, nicht gelehrt. Er hat sich gegen den geringsten seiner Untertanen nicht also betragen. Verzeiht demnach, wenn wir weniger Treue und Gnade bei Euch finden, als wir erwartet haben.“ Heinrich Raspe war betroffen, doch Rudolf fuhr unbeirrt fort: „Was konnte Euch die kranke, verlassene, arme, betrübte Frau, die weder Freunde noch Verwandte in diesem Lande hat, für Verdacht erregen? Und was hätte Euch das fromme und tugendhafte Weib tun können, wenn sie auch alle Eure Burgen im Besitz hatte? Wie wenig können Euch solche Gesinnungen in anderen Ländern Ehre bringen? O Schande! Die sowohl von Fremden als von Einheimischen in unsere Ohren dringen muss. Euer Betragen ist sehr unweise. Ihr habt gewiss den Zorn Gottes erregt. Ihr habt nicht nur Euch und das ganze Thüringerland beschimpft, sondern auch Eurem fürstlichen Ruf geschadet. Ja, ich befürchte nur allzusehr, dass Gottes Zorn deswegen über unser Land ausbrechen werde, es sei denn, dass Ihr es Gott abbittet, Euch mit der frommen Frau wieder aussöhnt und den Schaden ersetzt, den Ihr derselben und ihren Kindern zugefügt habt.“ (Albert Arnstadt) Raspe soll geweint haben, Elisabeth bekam ihr Erbe ausbezahlt.

Die Worte des Schenken Rudolf zeugen von seiner hohen Stellung und seinem tiefen Gefühl für Elisabeth von Thüringen. Er erwies ihr eine letzte Ehre mit seiner Anwesenheit in stiller Trauer zur feierlichen Grablegung am 1. Mai 1236 in einer eigens erbauten Kirche in Marburg.

In Anwesenheit des Kaisers Friedrich II. inszenierten die Thüringer Landgrafen diesen Akt gemeinsam mit dem Deutschen Orden, dessen Hochmeister Landgraf Konrad, ein Schwager Elisabeths, war.

Der Ort ihrer Grablege ist bis zum heutigen Tag ein Wallfahrtsort. Zahlreiche Menschen pilgern zum Grab und verehren die „Heilige Elisabeth von Ungarn und Thüringen.“ 

Die prophetischen Worte des Schenken erfüllten sich 1247. Heinrich Raspe IV. starb in diesem Jahr kinderlos. Der Sohn Ludwig IV., Hermann II., starb bereits 1241 unter mysteriösen Umständen. Um die Nachfolge der Landgrafschaft Thüringen entbrannte ein Bürgerkrieg. Sophie, die Tochter der Heiligen Elisabeth und Ludwig IV., verheiratet mit Heinrich II., Herzog von Brabant, stritt mit dem Wettiner Heinrich dem Erlauchten um das Erbe in Thüringen. Die meisten Herren in Thüringen schlugen sich auf die Seite von Sophie. Ein jahrelanger Kampf entbrannte. Entschieden wurde der Krieg durch eine letzte Schlacht am 27. Oktober 1263 in der Nähe von Merseburg zugunsten der Wettiner. Heerführer Heinrich des Erlauchten war der Schenk Rudolf III. von Vargula. Im Zusammenhang mit den Erbfolgekriegen stand auch der Bau von Burg Rudolfstein in Eisenach, die nach seinem Erbauer Rudolf III. benannt wurde.      

Im 13. Jahrhundert waren die Schenken von Vargula auf dem Höhepunkt ihrer Macht. An der Seite der Ludowinger und des ersten Wettiner Landgrafen in Thüringen waren sie zu Reichtum und Einfluss bis in die höchsten Kreise des Reiches gelangt. In Vargula bauten sie zu Beginn des 13.Jahrhunderts eine Festung modernster Art der Zeit, von der nur noch Mythen berichten. Bevor die Schenken Vargula verließen, retteten sie einer Kaisertochter das Leben und eine der Legenden berichtet von einem kurzen Aufenthalt der Frau auf der Burg Vargula.

Albrecht der Entartete, Sohn Heinrich des Erlauchten, wurde dessen Nachfolger als Landgraf von Thüringen. Vermählt war er mit der Tochter des Kaisers Friedrich II. und dessen Ehefrau Isabella von England. Die Schenken von Vargula hatten dem Kaiser viel zu verdanken. Albert, einer der Söhne Rudolf II. von Vargula, fungierte als Haushofmeister, praktisch als Leibwächter, der Kaisertochter Margarete.

Die Art der Darstellung Albrechts auf dem Fürstenzug zu Dresden zeugt von der öffentlichen Meinung der Sachsen gegenüber diesem Fürsten. Während seiner Ehe mit Margarete verliebte er sich in Kunigunde von Eisenberg. Die Affäre spitzte sich derartig zu, dass er seine Gattin ermorden wollte. Er rechnete nur nicht mit der Loyalität und Treue des Schenken Albert gegenüber dem Haus der Staufer. Nachdem er Kunde der Mordpläne erhielt, rettete der Ritter seine ihm anvertraute Dame. Unerschrocken und ohne Angst der Folgen, verhalf er Margarete zur Flucht. Im Werk „Thüringer Sagen“ von Fritz Lehmensick hieß es: „Im Ritterhaus der Wartburg saßen indes die drei Frauen der Landgräfin und schnitten Bänder und drehten Seile. Dann ließ die Hofmeisterin mit Hilfe ihres Mannes aus einem Fenster auf dem Gange ihre Herrin, die Jungfrau, die Magd und den Knecht in einem Korbe über die Mauer hinab. Der Gang heißt heute noch Margaretengang.“

Ob die Staufertochter tatsächlich auf ihrer Flucht auch auf Burg Vargula verweilte, kann keine Quelle belegen. Es ist daher nur ein Mythos. Bei der Verabschiedung von ihren Kindern in der unheilvollen Nacht, soll sie ihren Sohn Friedrich vor Kummer fest in die Wange gebissen haben. Er trug später den Beinamen „Der Gebissene.“ Margarete starb am 8. August 1270 in einem Kloster in Frankfurt am Main.

Albrecht war voller Zorn auf den Schenken Albert. Es kam zum Zerwürfnis und der Landgraf drohte die Burg Vargula zu zerstören (Albert Arnstadt). Das Vorhaben scheiterte. Die Schenken von Vargula saßen auch noch in den folgenden Jahren auf ihrem Stammsitz, was Urkunden belegen. In der Geschichte der Wettiner war das Ende eines Fürsten in der Person von Albrecht einmalig.

Als einfacher Bürger, ohne Titel, starb er in Erfurt.                                                                        

Die Schenken von Vargula hatten sich auf die Seite seiner Söhne Friedrich und Dietzmann gestellt und deren Kampf gegen den Vater unterstützt. Heinrich war der letzte Schenk von Vargula, der seinen festen Wohnsitz auf der Stammburg hatte und um 1300 starb. Zu seinen Lebzeiten musste er sich vermehrt mit den Bürgern der aufstrebenden Stadt Erfurt, die eigene Interessen hatten, herumschlagen. Ihnen war Vargula ein Dorn im Auge, kontrollierten die Schenken doch die Handelswege durch die Furten.

Durch den neuen Fernweg Frankfurt/Main-Leipzig über Gotha, dem Bau von Brücken, der Verlagerung des Machtzentrums der Wettiner weg von der Wartburg, dem allgemeinen Untergang des Rittertums und dem aufstrebenden Bürgertum in Erfurt, verloren die Schenken von Vargula ihre einstige Bedeutung.

Tragisch war der Umstand, dass sie nur für einen vergleichsweise geringen Zeitraum ihr Statussymbol, die Burg, selbst nutzen konnten.  

Nachfahren der Schenken von Vargula leben mit dem Titel „Schenk von Tautenburg“ auch heute, im 21. Jahrhundert, in Baden Württemberg.

Was ewig bleibt, solange die Menschheit existiert, ist die Erinnerung an ihre Taten.

Die Sehnsucht der Menschen, das Leben im Mittelalter zu spüren, erlebt man bei der Nachgestaltung von Turnieren, Märkten und anderer Spektakel. Höhepunkte derartiger Veranstaltungen ist das Auftreten der Ritter. Edelmut, Kampfkraft und ihre gesamte Erscheinung wecken Träume. Solche Helden der ersten Reihe, die den Begriff „Ritter“ prägten, lebten auf einer Burg in Großvargula, es waren die Schenken von Vargula. Sie waren die Stammväter der Marschälle von Eckartsberga, der Truchsesse von Schlotheim und der Schenken von Apolda. Ihr Besitz und Einfluss reichte durch verwandtschaftliche Bande über weite Gebiete, die sie kontrollierten. Zu ihrer Glanzzeit gehörten sie zu den bedeutendsten Geschlechtern Thüringens.

 

 

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